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Zusätzlich zum psychotherapeutischen Angebot, biete ich in meiner Ordiantion auch die Behandlung von psychiatrischen und psychotherapeutischen Aspekten von PAIS und ME/CFS an.

 

Postvirale Infektionssyndrome (Long und Post Covid, PAIS nach anderen Infekten) sowie das nach längerer Erkrankung diagnostizierte ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis, Chronik fatigue syndrom) sind schwerwiegende somatische Erkrankungen, welche unterschiedliche Symptome zeigen können.

Aus bisheriger Sicht werden Fehlregulationen des vegetativen Nervensystems, chronische Entzündungsprozesse, endotheliale Schäden (Schäden der Gefäßinnenwand) und weitere Pathomechanismen ursächlich angenommen. Ein engültiges Verständnis der pathogenetischen Vorgänge und dementsprechend auch eine kausale Therapie gibt es derzeit (noch) nicht.

Bestimmte primär psychiatrische Medikamente können, meist in sehr niedriger Dosis („Low dose“) und „off Label“ (also jenseits der primär zugelassenen Indikationen) verordnet, hilfreich sein. Insbesondere die häufig vorhandenen kognitiven Symptome („Brain fog“) können damit gemildert werden. Etwaige Ängste in Bezug auf die mitunter bedrohliche körperliche Symptomatik (überdimensionaler Herzfrequenzanstieg bei Belastung: POTS, Schwindel, Schmerzen etc.) und depressive Entwicklungen durch die immer stark eingeschränkte Lebensqualität können zusätzlich bei Bedarf medikamentös erleichtert werden. Hier können gewisse „Synergien“ genutzt werden, zum Beispiel wirkt Fluvoxamin, ein Antidrepssivum in niedrig-normaler Dosierung anti-entzündlich (durch Hemmung der Zytokinausschüttung), hat aber eben auch einen primär antidepressiven Effekt. 

 

Hier finden Sie die aktuelle Indikations-Medikamentenliste für PAIS und ME/CFS in Österreich, herausgegeben vom Referenzzentrum für postvirale Syndrome der Meduni-Wien. 

Ich habe mich mit PAIS/ME/CFS beschäftigt und kann Sie im Hinblick auf »off Label Therapien« aus dem psychiatrischen Bereich, wie beispielsweise Low dose Naltrexon (LDN) Therapie beraten und eine medikamentöse Einstellung vornehmen. Im Hinblick auf ernährungsmedizinische und mögliche alternativmedizinische Behandlungen kann ich Sie beraten und einen der wesentlichen Behandlungsschritte, das Pacing, begleiten. »Neurological devices« haben sich als hilfreich erwiesen, schonende, gezielte auriculäre Vagusnervstimulation (mittels »Nurosym«) kann in der Ordination ausprobiert werden.

 

Psychotherapeutische Behandlung kann indiziert sein und präsent oder auch per Videokonferenz stattfinden, im Rahmen der genannten Erkrankungen immer unter dem Motto: PACING first. 

Falls noch nicht erfolgt und gewünscht, kann bei ME/CFS (mehr als 6-monatige Dauer) eine Diagnosestellung nach den Canadian Consensus Criteria (CCC) erfolgen. Hauptsymtpom ist die Post-Exertionelle Malaise (PEM), eine Zustandsverschlechterung nach auch nur geringer Belastung. Diese wird mit dem DSQ-PEM (deutsche Version nach TU-München) verifiziert. 

 

Weitere Auskünfte und Terminvereinbarungen sind per e-mail oder telefonisch möglich 

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